Schlossplatz bleibt Schlossplatz

Es ist geschafft. Schlossplatz bleibt Schlossplatz und das verdanken wir den 56.717 Bürgerinnen und Bürgern, die für den Schlossplatz gestimmt haben. Herzlichen Dank an alle unsere Unterstützer, die sich für unseren Schlossplatz eingesetzt haben. An der Urne, auf der Straße oder im Internet – es gab vielfältige Wege sich für den Schlossplatz zu engagieren und diese Möglichkeiten wurden rege genutzt. Ohne Euch und Euer Engagement wäre dieses tolle und eindeutige Ergebnis nicht möglich gewesen.

Vorläufiges Endergebnis

Abstimmungsberechtigte gesamt: 237.727
Abgegebene Stimmen: 95.844
Gültige Stimmen: 95.518
Abstimmungsbeteiligung: 40,32%
Ja Balkengrafik               Ja 40,62% 38.801 Stimmen
Nein Balkengrafik               Nein 59,38% 56.717 Stimmen

 

dyerware.com


Das vorläufige Endergebnis im Detail auf der Website des Wahlamtes.

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Nein zu Hindenburg heißt Demokratie leben

In seinem „politischen Testament“ bezeichnete Hindenburg die erste deutsche Demokratie als Übergangslösung:

„(Mir war) bewußt, daß das Staatsgrundgesetz und die Regierungsform, welche die Nation sich in der Stunde größter Not und innerer Schwäche gegeben, nicht den wahren Bedürfnissen unseres Volkes entspreche. Die Stunde mußte reifen, wo diese Erkenntnis Allgemeingut wurde.“

1933 war der Übergang geschafft:

„Mein Kanzler Adolf Hitler und seine Bewegung haben zu dem großen Ziele, das deutsche Volk über alle Standes- und Klassenunterschiede zur inneren Einheit zusammenzufassen, einen entscheidenden Schritt von historischer Tragweite getan.“

Damit steht Hindenburg für das genaue Gegenteil der damaligen und unserer heutigen demokratischen Werte, er steht für völkischen Nationalismus, für Militarismus und Kriegstreiberei. Und er steht dafür, Hitler aus eigener und tiefer Überzeugung zum Kanzler ernannt und dadurch wie kein anderer das NS-Verbrecherregime ermöglicht zu haben. Er wusste, dass er mit Hitler eine Diktatur errichtet hatte:

„Jetzt ist für alle Mal Schluss mit der Wählerei.“

Wer heute für den Namen Hindenburgplatz stimmt, würdigt damit einen Mann, der den Deutschen genau dieses Wahlrecht genommen hat.

Erinnerungskultur darf nicht bedeuten, wider besseres Wissen an Fehlern der Vergangenheit festzuhalten. Geschichte ernst nehmen heißt Konsequenzen ziehen.

Am 16.09. mit NEIN zu stimmen, bewahrt Münster nicht nur vor einer riesigen Blamage. Eine Rückbenennung würde auch die Stadtgesellschaft dauerhaft spalten, weil sich ein großer Teil der Münsteraner mit dem Namen „Hindenburgplatz“, der seit 65 Jahren umstritten ist, nicht identifizieren kann.

Mit dem neutralen Namen „Schlossplatz“ können alle leben und die Debatte dauerhaft beenden. Mit einem neuen Hindenburgplatz im Jahre 2012 aber kann und darf sich eine moderne Bürgergesellschaft nicht abfinden.

Wir alle entscheiden heute nicht über die Arbeit des Rates, der sich strikt an die Regeln der repräsentativen Demokratie hielt und die Bürger in den Prozess eingebunden hat wie nie zuvor. Wir entscheiden auch nicht über andere Namen, sondern einzig und allein über den von Münsters größtem Platz. Es gilt, eine zukunftsfähige Entscheidung zu treffen, mit der alle leben können, damit Münster seinem Anspruch als Stadt des Westfälischen Friedens gerecht werden kann.

Seine Stimme bei einem Bürgerentscheid abzugeben, bedeutet gelebte Demokratie – entwerten Sie Ihr demokratisches Recht nicht mit dem Namen Hindenburgs. Münster hat lange genug gestritten. Deshalb bitten wir Sie, heute mit NEIN zu stimmen und gemeinsam mit uns zu sagen: Jetzt ist Schloss!

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Münsteraner Abgeordnete gemeinsam für den Schlossplatz

Ruprecht Polenz MdB, Christoph Strässer MdB, Maria Klein-Schmeink MdB,  Daniel Bahr MdB, Svenja Schulze MdL, Thomas Marquardt MdL und Josefine Paul appellieren appellieren gemeinsam für „Schlossplatz“: Stimmen Sie mit „Nein“!

Die Bundestagsabgeordneten Christoph Strässer, Ruprecht Polenz, Maria Klein-Schmeink MdB und Daniel Bahr MdB

Die münsteraner Bundestagsabgeordneten (v. l.) Christoph Strässer MdB, Ruprecht Polenz MdB, Maria Klein-Schmeink MdB und Daniel Bahr MdB

Niemand würde heutzutage einen öffentlichen Platz nach Hindenburg benennen. Wir teilen die Meinung der Münsteraner Historikerin und Trägerin des Leibnitz-Preises, Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rillinger, die richtig festgestellt hat:

„Es ist ein Unterschied, ob ein Platz, der jahrzehntelang den Namen Hindenburgs trägt, diese Bezeichnung stillschweigend behält, oder ob ihm aktiv dieser Name zurückgegeben wird“.

Sollte der Antrag auf Rückbenennung im Bürgerentscheid eine Mehrheit erhalten, wäre die damit verbundene Botschaft: „Münster benennt heutzutage einen Platz nach Hindenburg“.

Darum appellieren wir an die Münsteraner Bürger sich am 16. September für die Beibehaltung des Namen „Schlossplatz“ auszusprechen – Stimmen Sie mit „Nein“.

Nachtrag: Diese Erklärung wird auch von den münsteraner Landtagsabgeordneten Svenja Schulze, Thomas Marquardt und Josefine Paul unterstützt. Leider ist jedoch kein gemeinsamer Fototermin unserer Unterstützer in Berlin und Düsseldorf mehr zustande gekommen.

Die Landtagsabgeordneten Svenja Schulze MdL, Thomas Marquardt MdL und Josefine Paul MdL

Die münsteraner Landtagsabgeordneten (v. l.) Svenja Schulze MdL, Thomas Marquardt MdL und Josefine Paul MdL

 

 

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Kinospot mit Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink

Unser neuer Kinospot zum Bürgerentscheid am 16. September. Jetzt im Internet und im CINEPLEX Münster! — mit dem Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink.

“Es wird Zeit, dass Münster Nein sagt!”

Übrigens haben alle kostenlos gearbeitet. Ohne das freiwillige und kostenlose Engagement wäre das Video nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank dafür an Leonard Lansink und die Jungs von “Szenestreifen”.

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Süddeutsche Zeitung: PR-Katastrophe durch Rechtsextremisten

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über den Bürgerentscheid: “Die Stadt hat dem Hindenburgplatz jüngst einen neuen Namen gegeben, doch Konservative protestieren lautstark. Nun mischen auch Rechtsextreme in dem Streit mit – eine PR-Katastrophe, die in Münster ihresgleichen sucht.”

Deshalb: Am 16. September mit NEIN stimmen, um unsere Stadt vor weiterem Schaden zu bewahren und Geschichtsklitterung und Rechtsextremismus eine klare Abfuhr zu erteilen.

Süddeutsche Zeitung: Streit um Platzbenennung in Münster: Eine Stadt will ihren Hindenburg zurück

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Stadtspitzen der Jahre 1972 bis 2009 für den Schlossplatz!

Die Ex-Oberbürgermeister und Ex-Oberstadtdirektoren der Stadt Münster plädieren für den Namen Schlossplatz.

Unterzeichnet wurde ein Aufruf am 16. September mit NEIN zu stimmen von Werner Pierchalla, Hermann Fechtrup, Jörg Twenhöven, Tilmann Pünder, Marion Tüns und Berthold Tillmann.

In dem gemeinsamen Aufruf heißt es: „Sollte am 16. September der alte Name (Hindenburgplatz) wieder hergestellt werden, würde das über den eigentlich Anlass hinaus zu großen Missverständnissen, Fehldeutungen und Irritationen führen und das Ansehen und die Entwicklung unserer Stadt als Friedensstadt nachhaltig schädigen. Davor möchten wir Münster bewahren.“

Mehr hierzu:

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Neues Plakat bringt die Frage auf den Punkt

Stimmberechtigte müssen sich mit historischem Sachverhalt auseinandersetzen

Gemeinsame Presseinformation der BI “Schlossplatz!” und des Bürgerarbeitskreises „Keine Rolle rückwärts“

Zur Diskussion über das Plakatmotiv Hitler/Hindenburg zum Bürgerentscheid über die Rückbenennung des Schlossplatzes nehmen Hermann Terborg („Schlossplatz!“) und Prof. Dr. Franz Josef Jakobi („Keine Rolle rückwärts“) für die beiden Initiativen Stellung:

“Das historische Plakatdokument bringt die Frage, ob der Schlossplatz wieder nach Hindenburg benannt werden soll, genau auf den Punkt, um den es geht: Soll Hindenburg erneut geehrt werden oder nicht?

Das historischPlakat "Nein zu Hindenburg"e, in jedem Geschichtsbuch enthaltene Foto datiert vom 21. März 1933. Es ist aufgenommen worden beim sogenannten „Tag von Potsdam“. Dieser Akt war eine zielgerichtete Inszenierung von Hitlers Propagandaminister Josef Goebbels. Das Foto macht Hindenburgs Rolle und Versagen unmissverständlich klar: Hitler und die Nationalsozialisten werden für die bürgerliche Mitte “hoffähig” gemacht.

Mit dem Plakat wird nicht Hitler in den Mittelpunkt gestellt, sondern das Verhältnis Hindenburgs zu Hitler. Hindenburg selbst wird damit nicht als Anhänger des Nationalsozialismus dargestellt, sondern als jene verhängnisvolle historische Figur, die Hitler und den Nationalsozilisten den Weg an die Macht und in die Diktatur gebahnt hat.

Die Stimmberechtigten müssen sich mit diesem historischen Sachverhalt auseinandersetzen und entscheiden, ob sie diesen entschiedenen Antidemokraten Hindenburg heute durch eine Platzbenennung ehren wollen.”

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Schlossplatz! CDU-Senioren-Union

In einer Lokalzeitung wurden die CDU-Senioren-Union unter die Hindenburgplatz-Freunde eingereiht. In einem Leserbrief weisen die CDU-Senioren dies entschieden zurück und stellen dagegen klar, dass bei ihnen jede/r so abstimmen kann, wie sie/er es für richtig hält. Die Unterzeichner des Leserbriefs sind die Vorsitzende und die stellv. Vorsitzenden und diese gaben alle an, dass ihr persönliches Votum eindeutig ist: Schlossplatz. Unterzeichner sind: Dr. Gabriele Peus-Bispinck, Klaus Rüscher, Dr. Gerhard Bonn, Irmgard Müller. (Leserbrief in den Westfälischen Nachrichten vom 30.08.2012)

Danke für die Klarstellung!

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Spenden für die BI Schlossplatz!

Die Initiative “Schlossplatz!” finanziert sich ausschließlich durch Spenden engagierter Bürgerinnen und Bürger. Wir möchten deshalb die Gelegenheit nutzen, uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern zu bedanken.

Wer uns unterstützen möchte, kann das ganz einfach tun:
Spendenkonto Initiative Schlossplatz!
Konto 153 426 978
BLZ 400 501 50 (Sparkasse Münsterland Ost)

WN: Schlossplatz-Befürworter unterstützt? Stadt wehrt sich gegen Unterstellungen

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Neues vom Wahlkampf

Die BI Schlossplatz! hat gestern Abend zusammen gesessen und die nächsten Schritte und Aktionen beraten. Aufgrund der teils heftig (und nicht immer zielführend) geführten Diskussion bei Facebook, sind wir der Meinung, dass wir Beleidigungen und schlimmere Auswüchse nicht dulden dürfen. Wir wollen hier- weiterhin – dafür sorgen, dass wir diskutieren und nicht diffamieren. In der Schlossplatz! BI sitzen Leute zusammen, die politisch ganz unterschiedliche Meinungen haben, aber durch den Namen Schlossplatz und durch ihr Engagement für das Wohl Münsters verbunden sind. Wenn diese harmonische Zusammenarbeit in unserer BI gelingt, warum soll das dann nicht in der (Stadt-) Gesellschaft funktionieren?


Münstersche Zeitung

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Pressemitteilung zum Angebot der Bürgerinitiative „Pro Hindenburgplatz“ vom heutigen Tag

Die Initiative Schlossplatz! begrüßt die Anregung der Bürgerinitiative „Pro Hindenburgplatz“, eine gemeinsame Erklärung gegen Auswüchse der Diskussion um den künftigen Namen des Schlossplatzes zu formulieren. Bereits Mitte August hatte die Initiative Schlossplatz! der Gegenseite konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Diskussionskultur auf den Facebook-Seiten der beiden Initiativen unterbreitet. Dieses Angebot sei allerdings unbeantwortet geblieben.

Michael Bieber, Sprecher der Initiative, kündigte an, bei gemeinsamen Gesprächen auch das Interview der Hindenburgplatz-Befürworter in der Zeitung „Junge Freiheit“ zu thematisieren. Die „Junge Freiheit“ werde von Politikwissenschaftlern und Verfassungsschützern vielfach dem rechten Rand des demokratischen Spektrums zugeordnet. Ihre werde zudem eine Scharnierfunktion zum Rechtsextremismus zugewiesen. Bieber: „Wir hoffen darauf, dass die Sprecher der Bürgerinitiative „Pro Hindenburgplatz“ bereit sind, einer solchen Werbung um Stimmen am rechten Rand künftig eine klare Absage zu erteilen. Wir sind uns sicher, dass die 15.000 Menschen, die das Bürgerbegehren unterschrieben haben, mit der `Jungen Freiheit` nichts zu tun haben wollen. Sie dürften künftig nicht mehr auf diese Weise vereinnahmt werden,” unterstrichen die Schlossplatz-Freunde.

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Preußen-Präsident und West-LB-Gründer für den Schlossplatz

Schlossplatz-Befürworter zeigen Gesicht

Bunte Namensliste plädiert für ein Nein zu Hindenburg am 16. September

Je näher der Bürgerentscheid am 16. September rückt, desto mehr Münsteraner und Freunde der Stadt bekennen sich namentlich gegen eine Rückbenennung des Schlossplatzes nach Hindenburg. Der Arbeitskreis „Keine Rolle rückwärts“ bereitet den Wahlaufruf vor, „um öffentlich Gesicht in einer bunten Liste zu zeigen“, so Sprecher Franz Josef Jakobi. Unterschrieben haben bereits viele, die eine Ehrung Hindenburgs für unangemessen halten. „Aber alle sind das Hin und Her leid, den eindeutigen und überparteilichen Ratsbeschluss zu kippen und Münsters größten Platz im Jahr 2012 nach einem Mann zu benennen, der sich mit Hitler gemein gemacht hat“, so Jakobi.

Leute aus allen Gesellschaftskreisen unterzeichnen den Aufruf. Auch prominente Unterzeichner gehören dazu wie der frühere Oberbürgermeister und Regierungspräsident Jörg Twenhöven, Polizeipräsident Hubert Wimber oder der frühere Präsident der Oberfinanzdirektion, Jürgen Himstedt. Aus dem Wirtschaftsleben Münsters haben Matthias Lückertz, Wolfgang Hölker und Bernd Rolfes unterschrieben, ebenso Hermann Brück, Heiko Winkler oder Winfried Wortmann. Als einer der ersten trug sich der älteste Mitzeichner ein: Der 92-jährige Bankier Ludwig Poullain, einst Gründer der Westdeutschen Landesbank und Präsident des Deutschen Sparkassenverbandes. Auch Susanne Schulze Bockeloh, die Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, ist dabei .

Der international renommierte Biomedizinforscher Hans Schöler vom münsterschen Max-Planck-Institut spricht sich ebenso gegen eine „Rolle rückwärts“ aus wie die aus Münster stammenden und hoch angesehenen Museumsdirektoren Kasper König und Klaus Bußmann, ohne die es Münsters Skulpturenausstellung nicht gäbe. Preußen-Präsident Marco de Angelis, Generalmusikdirektor Fabrizio Ventura und „AaSeerenaden“-Intendant Peter von Wienhardt plädieren für Schlossplatz. Diese Wahl findet auch der Gastwirt Norbert Ackermann richtig. Die Bundestagsabgeordneten Ruprecht Polenz (CDU), Christoph Strässer (SPD) und Maria Klein-Schmeink (Grüne) haben sich ebenso eingetragen wie die früheren CDU-Kommunalpolitiker Paul Hüffer und Werner Stolz oder der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Winfried Nachtwei.

Die komplette Liste wird vor dem Bürgerentscheid am 16. September mit einem kurzen Wahlaufruf für die Beibehaltung des Schlossplatzes und das Nein zu Hindenburg veröffentlicht. (Pressemitteilung von „Keine Rolle rückwärts“)

Mehr hierzu auch in der Münsterschen Zeitung: Promis unterzeichnen Wahlaufruf: Preußen-Präsident und West-LB-Gründer gegen Hindenburg

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Ein Kaiser für den Schlossplatz

Prädikat: unbedingt ansehen! Geschichte zum mitm(l)achen….

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Erfolgreiches Info-Wochenende am 25./26. August

Am vergangenen 3. Wochenende des Straßenwahlkampfes sind wir wieder gut mit den Bürgerinnen und Bürgern Münsters ins Gespräch gekommen. Auf unseren Informationsständen in der Ludgeristraße am Samstag und auf dem Kreuzviertelfest am Samstag und Sonntag, hatten wir erneut viele interessante Gespräche. Auf der Ludgeristraße bekamen wir noch schöne musikalische Unterstützung durch die Musiker von „Cuppatea“ und Sangesfreunden. Sie sangen ihren pro Schlossplatz Song “Straßenschild” live für die interessierten Bürgerinnen und Bürger am Infostand.

Selbst am Sonntag bei teils regnerischem Wetter und Schauern auf dem X4tel-Fest, haben unsere vielen Freiwilligen großes Engagement für den Schlossplatz gezeigt und auch den Naturgewalten getrotzt. Dafür auch an dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön!

Gleichzeitig haben viele Freiwillige die Schlossplatz!-Zeitung an etliche Haushalte in Münster verteilt und auch hier einen tollen Einsatz gezeigt. Wir freuen uns sehr über diese tolle Unterstützung und wie viele sich inzwischen aktiv für den Schlossplatz einsetzen.

Download der Schlossplatz!-Zeitung als PDF

Fotos zu unseren Info-Aktionen gibt es in der Bildergalerie auf Facebook.

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Interview mit Frau Prof. Barbara Stollberg-Rilinger

In der Ausgabe 08/2012 der “DAMALS – Das Magazin für Geschichte” ist das Titelthema “Hindenburg – Der Mann, der Hitler zur Macht verhalf“.

Auf der Website des Magazins findet sich hierzu ein Interview mit der Historikerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, in dem es auch um die in Münster erfolgte Umbenennung des größten innerstädtischen Platzes in Schloss­platz geht.

„Hindenburg ist eine zutiefst antidemokratische Figur“

Passend hierzu hat Frau Prof. Dr. Stollberg-Rilinger auch in einem Video Stellung zum Bürgerentscheid bezogen:

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Themenwoche zum Bürgerentscheid auf Radio Q

Alle Beiträge der Themenwoche zum Bürgerentscheid auf Radio Q sind jetzt auch online verfügbar. Wir danken den verantwortlichen Redakteurinnen und Redakteuren für die gelungene Aufbereitung der Debatte und wünschen allen Hörern gute Unterhaltung.

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OB Lewe warnt vor Rückbenennung des Schlossplatzes

Hallo Münsterland: Kein Platz für Hindenburg: OB Lewe warnt vor Rückbenennung (19.08.2012)

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Katastrophenhelfer pro Schlossplatz

Prof. Joachim Gardemann, Leiter des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der FH Münster, sieht Münsters Ruf als Friedensstadt akut gefährdet: “Mit einer Rückbenennung würde aus der Stadt des Westfälischen Friedens, der Wissenschaft und Lebensart in der internationalen Wahrnehmung eine Stadt der ewig gestrigen Verehrer Hindenburgs.”

Mediziner: Hindenburg würde “verbrannte Erde” hinterlassen
Münstersche Zeitung vom 20. August 2012

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“Münsteraner Forum für Theologie und Kirche” unterstützt die Initiative Schlossplatz!

Auch das Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK) unterstützt die Initiative Schlossplatz!

Auf seiner Website hat das MFThK eine Sammlung mit interessanten Links zum Thema zusammengestellt:

Gegen die Umbenennung des Münsteraner Schlossplatzes in Hindenburgplatz!

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Jüdische Gemeinde Münster zum Schlossplatz

Geben Sie am 16. September beim Bürgerentscheid Ihre Stimme ab und STIMMEN SIE MIT NEIN!!!

So nimmt Sharon Fehr, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Münster, auf der Internetseite der Gemeinde deutlich Stellung für den Schlossplatz. Ungewöhnlich ist dies, da sich die Jüdische Gemeinde Münster in der Regel aus den öffentlich politischen Debatten heraus hält. Davon weicht sie nun erstmals ab und richtet diesen Appell an ihre Mitglieder und Freunde:
STIMMEN SIE AM 16.September 2012 MIT NEIN!!
“Eine bewusste Ehrung Hindenburg aus heutiger Sicht wäre ein Desaster und würde den Ruf der Stadt Münster als Stadt des Friedens über die Grenzen des Landes hinaus nachhaltig beschädigen.

Unseren Freunden in Israel wird eine solche „Rolle rückwärts“ nicht zu erklären sein.”

Auch hat sich Herr Fehr an unserer Fotoaktion für den Schlossplatz beteiligt, ebenso wie Frau Geburek, einem anderen Mitglieder der Jüdischen Gemeinde. Frau Gebureks Bild führte auf Facebook zu üblen Kommentaren, zu denen Herr Fehr als Reaktion mehrere Kommentare schrieb, um dem Mitglied der Jüdischen Gemeinde beizustehen und vor diesen Angriffen in Schutz zu nehmen.

Daneben erreichte uns dieser Brief aus Göttingen zu den Ausfällen auf Facebook:

“Habe ich etwas Falsches mitbekommen? Handelt sich diese Diskussion nicht um die mögliche Rückumbenennung eines Platzes in Münster??

Ich verfolge mit Interesse diese Diskussion aus der Ferne, nachdem Frau Geburek mich auf die Seite der BI “Schlossplatz!“ aufmerksam gemacht hat. Am Anfang waren es „nur“ die „üblichen Gestrigen“, aber jetzt hat das ganze eine neue Dimension erreicht. Jetzt denke ich, dass man nicht mehr untätig bleiben kann nach solchen Hasstiraden des Herrn Cabelman, der sich am Anfang nicht traute, eine Frau mit ihrem Namen zu nennen.

Frau Hadassah Geburek ist Mitglied und aktive Mitarbeiterin seit der Gründung im Jüdischen Lehrhaus Göttingen (2002) und auch aktive Teilnehmerin an allen Aktivitäten der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V.

Herr Cabelman ist auf jeden Fall mindestens Bewunderer der Gruppe “Neturei Karta”, einer ultraorthodoxen Gruppe, die Israel nicht akzeptiert und trotzdem leben die meisten Mitglieder in Israel und dort auf Kosten des Staates, sind dazu Bewunderer von Ahmadinedschad und applaudieren, wenn (dafür „missbrauchte“) Kinder glücklich eine Israel-Fahne verbrennen. Siehe dazu auch seine Facebook-Seite und was er in „Der Israelit“ schreibt.

Zum Glück für uns gibt es mehrere Richtungen im Judentum, jeder kann sich mit einer identifizieren (oder nicht) und die meisten gehen respektvoll miteinander um. Aber bei Herrn Cabelman ist das nicht der Fall!

Jede Jüdin, jeder Jude weiß, dass jemand, der zum Judentum gekommen ist, Jude ist. Ob Konvertit oder nicht, das muss in Vergessenheit geraten, sie/er sind einfach Juden. Hier bricht der Autor der Pöbeleien mit einem ethischen jüdischen Gesetz, wissend, dass von den Matriarchinnen und Patriarchen (Abraham) die meisten Konvertiten waren: Verachtet er sie auch? Hat er vergessen, dass Ruts Sohn Obed der Großvater von König David war? Dann darf er das Buch Genesis (Bereschit) und das Buch Rut, beide im Tanach, nicht mehr lesen.

Und noch etwas: Dieser „Übertritt“ bei einer Rabbinerin hat nicht stattgefunden, ist reine Erfindung. Dumm gelaufen! Gut wäre es, wenn diese Seite wieder auf das ursprüngliche Thema zurück kommen würde: Hindenburgplatz – ja oder nein?!

Pöbeleien, Unwahrheiten und noch Schlimmeres haben hier nichts zu suchen.

Eva Tichauer Moritz

Vorsitzende Jüdisches Lehrhaus Göttingen und Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen.”

Hintergrund:

Auf Facebook kam es zu Angriffen und Unterstellungen gegen Frau Geburek, Mitglied unserer Initiative Schlossplatz! durch Herrn Cabelman, der von Henryk M. Broder als ein Pausenclown der antizionistischen Arena beschrieben wird und auch schon beim Al-Quds-Tag gesprochen hat. Bei Broder heißt es weiter: “Angeblich 54 Jahre alt, deutscher Jude mit preußisch-schlesischen und pfälzischen Wurzeln, Vater von sechs Kindern und extrem mobil. Er soll zugleich in der Nähe von Köln, in Antwerpen und London leben – wovon allerdings, das wird auf den obskuren Seiten, die sein Erbrochenes online stellen, nicht verraten.”
Über seinen Auftritt beim Al-Quds-Tag heißt es in einem Blog: “Hinter [Cabelman], nur schlecht zuerkennen ein Banner mit der Aufschrift „Gegen Zionismus und Antisemitismus“, wie ernst gemeint das Motto ist führt die Teilnehmerliste des Al-Quds Tags vor Augen, die sich wie das „Who is Who“ des Antisemitismus liest. Von Hissbollah bis hin zur rechtsextremen DVU waren alle anwesend. Selbst der Veranstalter, die „Quds-AG“ wird vom Verfassungsschutz beobachtet. So verwundert die Feststellung des Verfassungsschutzes nicht, die Teilnehmer hätten „antisemitische Parolen“ skandiert.”
In einem Brief schreibt er über die Zusammenarbeit mit Rechtsextremen und Antisemiten: “Selbst mit den größten Antisemiten und Rassisten haben wir im Laufe unserer Geschichte “zusammen arbeiten” müssen, um uns zu schützen und uns von Diskriminierungen befreien zu können.”
Seinem Blog “Der Israelit” bezeichnet er als “EIN ZENTRALORGAN FÜR DAS ORTHODOXE JUDENTUM. BEGRÜNDET 1860″, wobei er dieses “Zentralorgan” selbst 2010 in Berlin wiederbegründet haben will, was anscheinend so etwas wie eine deutschsprachige Neturei-Karta-Seite sein soll. Zur antizionistischen und ultraorthodoxen Strömung Neturei Karta gehört auch Moishe Friedman, der ebenfalls auf einem Al-Quds Tag in Berlin auftrat und im Dezember 2006 an der von der Iranischen Regierung organisierten Holocaust-Konferenz in Teheran teilnahm, auf der er bezugnehmend auf den Holocaust behauptete, „dass die Drahtzieher hinter den Kulissen sowie einige Kriegsverbrecher selbst Zionisten gewesen sind“ (FAZ, 13. Februar 2006).  Zum Holocaust soll er gesagt haben, dieser sei „eine erfolgreiche Fiktion“.

In Blogs wird Herr Cabelman auch nicht immer für eine reale Person gehalten, sondern für ein “Fake”.

Bei seinen schamlos erfundenen Unterstellungen gegen Frau Geburek bleibt er seinem Prinzip treu, den Holocaust als jüdisches Instrument zu sehen, mit dem “Kritiker” mundtot gemacht werden sollen.

Wir als Initiative sind erschrocken, was für zwielichtige Gestalten aus dem ganzen Bundesgebiet auf unsere Seite gezogen werden und unsere Mitglieder angreifen. Hier scheint es in gewissen Kreisen eine große Rolle zu spielen, was in der Debatte um eine erneute Ehrung Hindenburgs im Jahre 2012 in Münster passiert.

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Offener Brief an die Initiative „Pro Hindenburgplatz!“

Sehr geehrter Herr Leschniok,
sehr geehrter Herr Gottwald,
sehr geehrter Herr Kober,

Sie haben als Bürgerinitiative „Pro Hindenburgplatz“ mehr als 15.000 Unterschriften in Münster gesammelt und damit einen Bürgerentscheid erwirkt. Mit einem positiven Ergebnis würde der Schlossplatz in Münster in „Hindenburgplatz“ umbenannt, bei einem negativen Abstimmungsergebnis würde der Schlossplatz seinen Namen dauerhaft behalten. Der politische Entscheidungsprozess und die Beteiligten an der öffentlichen Auseinandersetzung waren bisher ein lokales Ereignis in Münster, das nur bedingt in Deutschland insgesamt und darüber hinaus wahrgenommen wurde. Diese Situation hat sich seit dem vergangenen Wochenende grundlegend verändert:

Mit der Veröffentlichung unserer für die Stadtgesellschaft repräsentativen Plakatserie von 10 Personen, die mit ihrem Namen dem „Schlossplatz“ ihr Gesicht geben und mit einer persönlichen Botschaft unterstützen, und mit weiteren inzwischen mehr als 100 Personen auf unserer Internetseite, die sich mit unterschiedlichen Statements ebenfalls für „Schlossplatz“ aussprechen, ist die Kontroverse in Münster in eine neue Phase getreten und hat eine neue Qualität erhalten:

Bundesweit wurde unser Bürgerentscheid inzwischen von der rechtsradikalen politischen Szene in Deutschland bereitwillig aufgegriffen. Unterstützer/innen der Initiative „Schlossplatz!“ wurden rassistisch und antisemitisch verunglimpft bis hin zu Aufforderungen zur Anwendung massiver körperlicher Gewalt. Es ist also die Situation eingetreten, die wir, ohne besondere Kenner der rechtradikalen Szene zu sein, befürchtet haben, allerdings nicht zu so einem frühen Zeitpunkt. Diese Verunglimpfungen und Entgleisungen haben sich sowohl auf Ihrer als auch auf unserer Internetseite abgespielt und sind von uns dokumentiert worden. Für Kommentare Dritter bei Facebook ist niemand unmittelbar verantwortlich zu machen. Nun aber wissen wir alle, was uns in Zukunft erwartet. Da helfen auch keine nachträglichen Distanzierungen mehr.

Bisher haben Sie die Auseinandersetzung auf der Ebene der Durchsetzung von mehrheitlich vermuteter Bürgermeinung und kommunalem Heimatgefühl geführt, ohne die Person dessen, der mit der Namensgebung für den Platz geehrt werden soll, besonders zu würdigen. Seit dem vergangenen Wochenende hat Ihnen die rechtsradikale Szene die Herrschaft über „Ihren“ Bürgerentscheid aus der Hand genommen. Die Auseinandersetzung geht jetzt darum, inwieweit die bundesdeutsche Rechte in Münster eine beispielhafte Kampagne führen kann und wie weit sie in einer bedeutenden deutschen Großstadt gehen kann.

Es besteht jetzt nicht mehr nur die Gefahr, dass unsere Stadt durch die Auseinandersetzung um den Schlossplatz unmittelbar Schaden nimmt. Der ist bereits eingetreten. Jetzt besteht vielmehr die Gefahr, dass das Münster der Zukunft zu einem Wallfahrtsort der rechtsradikalen Szene wird, wenn der Bürgerentscheid am 16. Sept. 2012 zu Ihren Gunsten ausgeht. Einen Vorgeschmack darauf haben wir bereits mit zwei Neonazi-Auftritten in diesem Jahr erlebt.

Eine solche Entwicklung kann auch nicht in Ihrem Interesse liegen. Auch Sie müssten ein Interesse daran haben, in Münster insgesamt die Zukunft zivilgesellschaftlich und bürgerschaftlich zu gestalten, so wie es in der Vergangenheit häufig der Fall gewesen ist. Sie haben es jetzt in der Hand, dazu den entscheidenden Beitrag zu leisten, indem Sie sich von den rassistischen, antisemitischen und fremdenfeindlichen Ausfällen klar distanzieren und sich mit den Opfern glaubwürdig solidarisch erklären. Sollte es Ihnen nicht gelingen, die Vereinnahmung Ihrer Kampagne durch die bundesdeutsche rechtsradikale Szene wirkungsvoll einzudämmen, müssen Sie sich die Frage stellen, ob Sie Ihre Kampagne noch vor den Bürgerinnen und Bürger Münsters verantworten können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Bürgerinitiative Schlossplatz!

Lena-Rosa Beste, Sprecherin
Georg Hundt, Sprecher
Anna Paul, Sprecherin
Hermann Terborg, Sprecher
Ludger Tovar, Sprecher

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WDR-Lokalzeit: Kampagnen zum Bürgerentscheid

Die Lokalzeit berichtete am gestrigen Mittwoch ausführlich über den Informationsstände beider Initiativen zum Bürgerentscheid. Zu Gast im Studio war Prof. Dr. Klaus Backhaus vom Marketing Center Münster. Er erklärt, warum es am 16.09. nur eine Entscheidung geben kann: Nein zum Hindenburgplatz!

Daneben nimmt Münsters Politkabarett-Duo STORNO den Stadt-Marketing GAU aufs Korn: DüBaZ (dümmster Bürgerentscheid aller Zeiten).

WDR-Lokalzeit Sendung von Mittwoch, 15.08.2012

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Guter Start für die Initiative Schlossplatz!

Die Initiative Schlossplatz! hat sich zufrieden mit dem Auftakt ihres Straßenwahlkampfes gezeigt. „Wir haben hunderte Gespräche mit Münsteranerinnen und Münsteranern führen können. Dabei hat sich gezeigt, dass die Stimmung für den Schlossplatz besser ist als viele dachten“, sagte Lena-Rosa Beste, Sprecherin der Initiative. Neben einigen entschiedenen Gegnern des Namens „Schlossplatz“ seien die meisten Menschen offen für Argumente gewesen, 448 Personen hätten bei Infoständen am Samstag den Wahlaufruf der Initiative unterschrieben, darunter auch etwa 50 aus dem Umland von Münster.

Christoph Wickert und Benjamin Elias Jaus, die die Internetseiten der Initiative Schlossplatz! betreuen, konnten zudem von einem wahren Run auf die Facebook-Seite der Schlossplatz-Befürworter berichten: „In der vergangenen Woche haben wir mit unseren Argumenten 34.653 Menschen über Facebook erreicht. Zudem unterschreiben immer mehr Münsteraner den Wahlaufruf der Initiative online oder zeigen mit ihrem Gesicht und einen Statement öffentlich Flagge für den Schlossplatz.“

Nach Einschätzung von Beste haben die Plakate, die seit Freitagabend in Münsters Straßen sichtbar sind, zum Erfolg des „Wahlkampfauftakts“ beigetragen. „Mit Roland Kaiser, Weihbischof Friedrich Ostermann, dem Altbürgermeister Günter Schulze-Blasum und vielen anderen spiegeln die Schlossplatz-Befürworter die gesamte Münsteraner Stadtgesellschaft wider.“ Die Jura-Studentin setzt deshalb darauf, dass beim Bürgerentscheid am 16. September eine klare Mehrheit der Menschen eine Umbenennung des Schlossplatzes ablehnt und mit Nein stimmt.

Auch am kommenden Samstag wird es wieder Infoständen auf der Straße geben. Wir werden von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Ludgeristraße sein und bis 13.00 Uhr beim Geistmarkt und hoffen auf eine ebenso gute Fortsetzung des Straßenwahlkampfes für unseren Schlossplatz!

Die Initiative trifft sich am Dienstag, dem 21 August um 19.30 Uhr im DGB-Haus in der Zumsandestraße 35, Münster, um weitere Aktionen zu planen. Alle Münsteranerinnen und Münsteraner sind herzlich eingeladen.

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Mit Gelb für den Schlossplatz!


Münstersche Zeitung vom 4. August 2012

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Prominente werben für Schlossplatz

Seit dem 9. August sind Promis für den Schlossplatz auf Plakaten zu sehen.

In unserer Bildergalerie “Gesicht zeigen”, bei der viele Münsteraner_innen öffentlich ein Statement für den Schlossplatz abgeben, finden sich auch die Plakatmotive.

Wir wünschen viel Spaß mit den Bildern von Schlagersänger Roland Kaiser, dem Wilsberg-Darsteller Leonard Lansink, Jürgen Kehrer (Wilsberg-Schriftsteller), Jörg Adler (Zoologischer Direktor), Altbürgermeister Günter Schulze-Blasum, Notburga Heveling (Vorsitzende des Stadtkomitees der Katholiken) und Weihbischof a.D. Friedrich Ostermann und den vielen anderen Gesichtern für unseren Schlossplatz!

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Song gegen Hindenburgplatz

WN: Song
Westfälische Nachrichten vom 8. August 2012

Wir freuen uns das Lied zum Schlossplatz! des münsteraner Folkduos “Cuppatea” Euch hier präsentieren zu dürfen:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Satirische Spaßguerilla “Hindenburgjugend”

MZ 6.8
Münstersche Zeitung vom 6. August 2012

MZ: “Hindenburgjugend” kämpft mit Satire

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Die Tageszeitung über Revisionismus in Münster

taz
Die Tageszeitung vom 4. August 2012

taz: Bürgerbegehren für Platz-Umbennenung: Münster will den Reichspräsidenten

taz: Freund Hindenburg – Kommentar von Pascal Beucker

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Marketingexperte für den Schlossplatz

Das exzellente Ansehen der Stadt Münster, als “die lebens- und liebenswerteste Stadt der Welt”, ist bedroht. Die erfolgreichen Bemühungen der Stadt und ihres Marketings würden schweren Schaden nehmen, wenn es nicht beim Namen Schlossplatz bleiben sollte. Wem Münster “am Herzen liegt, für den gibt es keine vernünftige Alternative zum Schlossplatz.” Deshalb bitten wir alle Wahlberechtigten in Münster darum, beim Bürger/innen-Entscheid am 16. September 2012 gegen eine Umbenennung des Schlossplatzes und daher mit NEIN zu stimmen.

Marketingfachmann Backhaus: Hindenburg bedroht Ansehen der Stadt Münstersche Zeitung vom 30. Juli 2012

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Künstlerduo setzt sich für den Schlossplatz ein

Das Künstlerduo “JaePas” hat 1000 Pizzakartons von Peppinos-Pizza-Lieferservice als originelles “Flugblatt” bedrucken lassen.

Beim Aufklappen der Kartons sieht man auf dem Innendeckel den verballhornende Schriftzug „La deutsche Vita“ stehen.
Unter der Pizza kommt die eigentliche Aktion “Mit Pizza gegen Hindenburg” zum Vorschein. Einem Bild von Hindenburg und Hitler – darüber: “Bürgerentscheid 16. September 2012 – Nein zu Hindenburg!”.

Eine der ersten Kartons ging gleich mit dem Pizzataxi – selbstverständlich kostenlos – an einen der drei Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen unseren Schlossplatz.

Erste Kundenreaktionen lauteten: „Ein Super-Überraschungseffekt, eine klare Botschaft“ und „Eine wichtige Aktion, um klar zu machen: Münster ist gegen Hindenburg. Ich bestelle mir gleich noch eine Pizza, um ein Zeichen zu setzen.“

WN: Das Künstlerduo „JaePas“ nutzt Sozialpalast-Projekt für eine politische Intervention (30.07.2012)

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Stadtteil-Stammtisch Kinderhaus

Die Initiative Schlossplatz! ist jetzt auch in Kinderhaus mit einem eigenen Stadtteil-Stammtisch vertreten. An mehreren Infoständen möchten die Mitglieder der Initiative mit den Kinderhauser Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt kommen, um für den neuen Namen des größten innerstädtischen Platzes – seit dem 21. März 2012 heißt der frühere Hindenburgplatz Schlossplatz – zu werben.

Nächstes Treffen des Stammtischs ist am 01. August um 19.00 Uhr im Eiscafé La Dolce Vita, Am Burloh 97.

Eingeladen sind alle, die sich für eine Ablehnung der erneuten Umbenennung beim Bürgerentscheid am 16. September einsetzen wollen.

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Telepolis-Artikel über den möglichen Schildbürgerstreich

Telepolis: Macht Hindenburg Platz? In Münster streiten die Bürger vehement über die Benennung eines Platzes Von Markus Kompa (29.07.2012)

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Leserbrief: Keine wiederholte Ehrung Hindenburgs

WN: Leserbrief Geburek Westfälische Nachrichten vom 28. Juli 2012

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Interview mit Georg Hundt, Sprecher Schlossplatz!

WN: Hundt Westfälische Nachrichten vom 28. Juli 2012

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Studierendenparlament setzt sich für den “Schlossplatz” ein

„Wir rufen alle Studierenden der Hochschulen Münsters auf, am 16. September zur Abstimmung zu gehen und mit Nein zu stimmen.“ Wer mit „Nein“ stimmt, stimmt gegen die Rückbenennung des Schlossplatzes.

Zur Begründung:
„Die 1927 ausgesprochene Ehrung für den antidemokratischen Militaristen Hindenburg war nicht angemessen, und sie wäre es auch heute nicht. Die Zugehörigkeit des Herrn Hindenburg zur monarchistischen Elite des Kaiserreiches sowie seine Mitverantwortung an der Machtübergabe an die Nationalsozialisten bedürfen keiner Anerkennung.“

Mehr hierzu auf der Facebook-Seite der Initiative Schlossplatz!

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Jüdische Gemeinde sagt NEIN zur Umbenennung des Schlossplatzes

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Münster, Sharon Fehr, veröffentlichte gestern eine Erklärung: „Wir sagen Nein zum Hindenburgplatz“. Damit bricht die Jüdische Gemeinde ihre sonst gepflegte Zurückhaltung mit politischen Statements, da die Gemeinde ein großes Unbehagen hat und überhaupt kein Verständnis für eine bewusste und aktive Ehrung eines solchen Kriegstreibers.

Fehr fordert die jüdischen Münsteraner auf, am 16. September mit Nein zu stimmen. Bis dahin, kündigt der Vorsitzende an, werde die Gemeinde die Aktionen der Bürgerinitiative „Schlossplatz!“ unterstützen.

Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und schließen uns Fehrs Sicht an, dass eine Umbenennung von „Schlossplatz“ in „Hindenburgplatz“ für Münster eine Blamage im In- und Ausland wäre. Zu denken ist dabei insbesondere und vor allem auch an Münsters Freunde in Rishon Le Zion, der Städtepartnerschaft in Israel.

Münstersche Zeitung: Seltenes Statement – Jüdische Gemeinde sagt Nein zu Hindenburgplatz Von Jörg Gierse (23.07.2012)

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Uni-Historiker sind geschlossen gegen Hindenburgplatz!

Leserbrief in der WN 18.07.2012:
Schlossplatz! Die Begründung der 18 Professoren des Historischen Seminars:

Erklärung 18 Professoren histor. InstitutVorstand des Historischen Seminars: Gemeinsame Erklärung im Wortlaut als PDF, (18.07.2012)

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Jugendbündnis und Stammtisch Kinderhaus gegründet

Am 11. Juli 2012 hat sich das erste mal der Stammtisch Kinderhaus getroffen.

Ebenfalls am 11. Juli 2012 was das Gründungstreffen der politischen Jugendverbände zum Jugendbündnis „Kein Platz dem Hindenburg“

Dieses Bündnis hat sich zum Ziel gesetzt, sich für die Akzeptanz des demokratischen und mit breiter Mehrheit erfolgten Ratsbeschluss für die Benennung in Schlossplatz einzusetzen. Die Jugendlichen überlegten wie Sie die Jugend überzeugen und mobilisieren können, damit diese für den Schlossplatz votieren.
Weitere Aktivitäten wurden diskutiert…

Wir werden diese Aktivitäten weiter beobachten, weil die Jugend Münsters nicht durch die Hindenburgplatz-Unterstützer von Teilen der Jungen Union repräsentiert wird.

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Was hat Hindenburg mit Münster zu tun?

Prof. Ribhegge, Autor zahlreicher Bücher über unsere Geschichte hat eine ganzseitige Argumentation zur Frage: Was hat Hindenburg mit Münster zu tun? verfasst. Die Serie “Auf Roter Erde, Heimatblätter für Münster und das Münsterland” der Westfälischen Nachrichten belegt: Hindenburg hat mit Heimat in Münster nichts zu tun. Heimatgefühle werden zum Beispiel durch den Send ausgelöst, nicht durch die Platzbenennung. Lesen Sie selbst:

WN: Was hat Münster mit Hindenburg zu tun?: Hindenburg steht für Krieg, Nationalismus und gegen Weimarer Demokratie, Von Wilhelm Ribhegge (06.07.2012)

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Stadtplan 1951 ohne Hindenburg

24 Jahre nachdem der Platz vor dem Schloss mit dem Namen Hindenburg versehen wurde, sprachen die MünsteranerInnen immer noch vom Neuplatz – siehe Ausschnitt der Stadtinformation Münster aus dem Jahre 1951. Von Tradition und Heimatgefühl kann man mit der Namensgebung Hindenburg also nicht reden….

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WAZ-Artikel über die Umbenennungsdebatte

Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Hindenburgplatz: Rechts-konservative Traditionalisten wollen Hindenburg-Platz wiederhaben Von Heinz Krischer (28.06.2012)

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FAZ: Erinnerungspolitik – Dummes Denkmal

Selbst in die überregionale FAZ hat es “Deutschlands scharfsinnigste Bürgerinitiative” geschafft. Für ihr Ansinnen, im 21. Jahrhundert Hindenburg mit der Namensgebung für den größten Platz Münsters zu ehren, ernten sie hier nur Spott und Hohn.

Die Schlossplatz-Kritiker gingen mit Losungen wie „Hindenburg war kein Verbrecher“ und „Hindenburg hat Ostpreußen gerettet“ auf Unterschriftenfang für ein Bürgerbegehren. Dafür gründeten sie eine westpreußische Bürgerinitiative, die sich eigenem Bekunden zufolge vor allem an CDU-Mitglieder, Vertriebene und Bundeswehr-Reservisten wende.

In Bezug auf Heiner Geißlers negativen Aussagen zur Berliner Siegessäule stellt der Kommentator fest, dass “Deutschlands scharfsinnigste Bürgerinitiative” die Siegessäule bestimmt gern vor der Universität Münster aufstellen würde.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Erinnerungspolitik: Dummes Denkmal Von Jürgen Kaube (18.06.2012)

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Historikerin Prof. Stollberg-Rilinger kritisiert Debatte: “Furchtbar blamabel für Münster“

„Es ist ein Unterschied, ob ein Platz, der jahrzehntelang den Namen Hindenburgs trägt und diese Bezeichnung stillschweigend behält, oder ob ihm aktiv dieser Name zurückgegeben wird“, betont die Historikerin Stollberg-Rilinger. Die Friedensstadt Münster schicke sich an, damit ausdrücklich einen „Kriegstreiber“ zu ehren. Diejenigen, die jetzt die Rückbenennung forderten, sollten erklären, für welche Werte Hindenburg heute stehen solle.

Frau Prof. Stollberg-Rilinger unterstützt Schlossplatz!

Nachzulesen in der WN vom 18. Juni 2012:

Schloss- oder Hindenburgplatz: Historikerin kritisiert Debatte: “Furchtbar blamabel für Münster“ Von Karin Völker

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